{"id":3699,"date":"2023-02-07T15:10:50","date_gmt":"2023-02-07T15:10:50","guid":{"rendered":"https:\/\/bitpartikel.com\/cryptonite\/?p=3699"},"modified":"2024-05-24T15:07:58","modified_gmt":"2024-05-24T15:07:58","slug":"wozu-ist-fiat-gut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bitpartikel.com\/cryptonite\/blog\/2023\/02\/07\/wozu-ist-fiat-gut\/","title":{"rendered":"Wozu ist Fiat gut?"},"content":{"rendered":"\n<p>der fiat-standard | Kapitel 6 | Saifedean Amous<br><strong>Blockzeit: 844\u2019934 | Moskauzeit: 14:73 | Lesezeit: 2.5 Bl\u00f6ck<\/strong>e<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Wer sich intensiv und tiefgreifend mit Fiat-Geld auseinandersetzt k\u00f6nnte dazu verleitet werden, sich ausschliesslich auf die vielen Nachteile und vorhersehbaren Probleme des Fiat-Systems zu konzentrieren. Doch dies w\u00e4re eindeutig zu einseitig, denn das Fiat-System stellt lediglich eine Evolutions-Stufe in der Jahrtausende alten Geschichte von Geld dar. Deshalb hatte Fiat-Geld zumindest vor rund 100 Jahren durchaus seine Berechtigung, weil es gegen\u00fcber dem Goldstandard einige Vorteile bot, welche in Kapitel 6 des Fiat-Standard beschrieben werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ein guter Indikator f\u00fcr Geld ist dessen Verk\u00e4uflichkeit \u00fcber die Zeit. Dies ist aber nicht der einzige Grund, weshalb die Welt vom Goldstandard abwich und staatliche W\u00e4hrungen bevorzugt wurden. Es war die \u00fcberragende r\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit von Fiat, welche dieser Geldform den entscheidenden wirtschaftlichen und technologischen Impuls dazu gab, den Planeten im 20. Jahrhundert zu erobern. Ausserdem gab es noch weitere Vorteile, welche die \u00dcbernahme beg\u00fcnstigten: die F\u00e4higkeit, Staatsausgaben zu finanzieren und der Schutz der Banken, die mit Teilreserven, Laufzeitinkongruenz und Weiterverpf\u00e4ndung arbeiten k\u00f6nnen. Wer versteht, weshalb die Fiat-Technologie f\u00f6rderlich f\u00fcr die Ziele von Regierungen und Banken ist, begreift auch deren massenhafte Verbreitung im 20. Jahrhundert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">R\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Geld ist die wirtschaftliche L\u00f6sung f\u00fcr das Problem der Koinzidenz von Bed\u00fcrfnissen. Wenn Alice etwas von Bob kaufen m\u00f6chte, Bob aber nicht das haben will, was Alice anbieten kann, w\u00e4re die einzige L\u00f6sung f\u00fcr beide ein indirekter Tausch. Dies w\u00fcrde bedeuten, dass Alice erst etwas kauft, was Bob braucht, um ihm danach dieses Gut f\u00fcr das von ihr ben\u00f6tigte zu verkaufen. Je mehr G\u00fcter es gibt, desto unvermeidlicher wird der indirekte Tausch. Dass einige G\u00fcter diese Funktion besser \u00fcbernehmen k\u00f6nnen als andere versteht sich von selbst. Je besser ein Gut dazu geeignet ist, die Funktion des Tauschmittels zu erf\u00fcllen, desto verk\u00e4uflicher ist es. Je besser dieses Tauschmittel seinen Wert \u00fcber die Zeit h\u00e4lt, desto besser ist es geeignet. Ein hochrangig verk\u00e4ufliches Gut ist ein Gut mit einer betr\u00e4chtlichen Markttiefe und Liquidit\u00e4t, welche es dem Benutzer erm\u00f6glicht, den vorherrschenden Marktpreis zu erzielen, wann immer er verkaufen m\u00f6chte. Der 100-Dollarschein ist heute ein hochverk\u00e4ufliches Gut. Weltweit wird er von H\u00e4ndlern weit mehr als jedes andere Zahlungsmittel akzeptiert. Es ist kein Problem f\u00fcr diesen Schein Waren eintauschen zu k\u00f6nnen und man wird ihn auch ohne jeglichen Abschlag los werden. Im Gegensatz dazu ist ein schwer verk\u00e4ufliches Gut eines, dessen Nachfrage am Markt schwankend ist und es deshalb schwierig ist, dieses Gut zu verkaufen. Ein gutes Beispiel ist ein Haus, ein Auto oder andere langlebige Konsumg\u00fcter. Der Verkauf eines Hauses ist viel schwieriger als der Verkauf eines 100-US-Dollar-Scheins. Der Verk\u00e4ufer muss unter Umst\u00e4nden einen erheblichen Preisnachlass gew\u00e4hren, um das Haus schnell verkaufen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Karl Menger unterscheidet bei der Verk\u00e4uflichkeit zwischen Geldkurs und Briefkurs von verk\u00e4uflicher Ware, wobei der Geldkurs den H\u00f6chstpreis und der Briefkurs den Mindestpreis darstellt. Je gr\u00f6sser das Angebot, desto gr\u00f6sser die Spanne zwischen Angebots- und Nachfragepreis. Mit zunehmender Menge nimmt der Grenznutzen einer Ware ab, desto weniger eignet sich diese f\u00fcr die Rolle von Geld. Je geringer der R\u00fcckgang des Grenznutzens eines Gutes ist, desto weniger weitet sich die Geld-Breif-Spanne aus. Dies macht das Gut verkaufsf\u00e4higer und je verkaufsf\u00e4higer ein Gut ist, desto besser eignet es sich als Geld. Wir k\u00f6nnen uns Verk\u00e4uflichkeit anhand von drei Achsen vorstellen: Zeit, Raum und Massstab. Verk\u00e4uflichkeit \u00fcber die Zeit hinweg misst die F\u00e4higkeit eines Gutes, seinen Marktwert in die Zukunft hinein zu erhalten. Das Aufkommen von Gold als weltweit anerkanntes Geld war kein Zufall, sondern in der Tatsache begr\u00fcndet, dass Gold von allen Metallen das h\u00f6chste Bestand-zu-Produktions-Verh\u00e4ltnis aufweist. Dies bedeutet, dass das Angebot von Gold am wenigsten elastisch auf Nachfrage- und Preisschocks reagiert. Es ist also bei stark ansteigender Nachfrage nicht m\u00f6glich schnell gr\u00f6ssere Mengen an Gold zu f\u00f6rdern, egal, welche Technologien die Minenbetreiber dabei einsetzen. Goldreserven haben sich dank der physischen Unver\u00e4nderlichkeit von Gold \u00fcber viele Tausend Jahre hinweg angesammelt. Bei den meisten anderen Metallen belaufen sich die vorhandenen Best\u00e4nde auf kaum mehr als die Produktionserzeugnisse einiger Jahre. Sobald die monet\u00e4re Nachfrage den Preis dieser Metalle steigen lassen, k\u00f6nnen Bergbauunternehmen die Produktion entsprechend erh\u00f6hen und so die Best\u00e4nde erheblich vergr\u00f6ssern. Gold ist das einzige unver\u00e4nderliche Metall. Alle anderen unzerst\u00f6rbaren und seltenen Metalle, einschliesslich Platin, Paladium oder Titan, wurden erst in den letzten Jahrhunderten entdeckt. Deshalb konnten bis heute viel weniger Reserven angelegt werden. Diese Diskrepanz der historischen Vorteile bedeutet, dass Nichtgoldmetalle ein viel geringeres Bestand-zu-Produktion-Verh\u00e4ltnis aufweisen. Silber hat das zweith\u00f6chste Bestand-zu-Produktion-Verh\u00e4ltnis, deshalb spielte es in der Vergangenheit ebenfalls eine wichtige Rolle als Zahlungsmittel, insbesondere f\u00fcr Transaktionen mit geringerem Wert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Verk\u00e4uflichkeit \u00fcber den Raum hinweg kann als die Verringerung des Marktpreises gemessen werden, welche dem Verk\u00e4ufer aufgrund der Entfernung zwischen ihm und dem K\u00e4ufer entsteht. Ein Haus ist \u00fcberhaupt nicht \u00fcber Raum verk\u00e4uflich, da ein Transport das Geb\u00e4ude zerst\u00f6ren w\u00fcrde. Die r\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit von sperrigen G\u00fctern ist gering, da hohe Transportkosten entstehen. R\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit hilft uns, den Erfolg von monet\u00e4ren Metallen zu die monet\u00e4re \u00dcberlegenheit von Gold gegen\u00fcber anderen Metallen zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-medium-font-size\" style=\"background-color:#fcb90029\">Menschen, die einheitliche, leicht zu transportierende M\u00fcnzen verwenden, wussten, dass die Reinheit der M\u00fcnzen relativ leicht zu \u00fcberpr\u00fcfen war, was eine gr\u00f6ssere geografische Verbreitung und eine bessere Verk\u00e4uflichkeit \u00fcber den Raum hinweg erm\u00f6glichte. Der r\u00f6mische Aureus wurde aufgrund seiner Pr\u00e4gung und einheitlichen Reinheitsgehalts und Gewichts zum ersten weltweit akzeptierten Geld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der hohe Wert von Gold pro Gewichtseinheit machte den Transport von Gold billiger als jenen von Silber. Im 19. Jahrhundert war das Wertverh\u00e4ltnis 15:1, heute liegt es bei etwa 70:1, was eine Ladung bei  Bezahlung mit Gold weitaus leichter macht als mit Silber, Kupfer oder Eisen. Mehr Wert bei geringerem Gewicht und die Unzerst\u00f6rbarkeit f\u00fchrte letztlich zu einer W\u00e4hrung, die billiger zu transportieren war. K\u00e4ufer mussten also mit einem geringerem Wertverlust rechnen, wenn die W\u00e4hrung f\u00fcr Transaktionen \u00fcber weite Strecken verwendet wurde. Dennoch nimmt auch der Wert einer Goldm\u00fcnze mit der Entfernung ab, da die Kosten f\u00fcr den Transport der M\u00fcnze steigen. K\u00f6rperlichkeit bedeutet immer eine Verringerung des Wertes, sobald sie r\u00e4umlich versendet wird. Obwohl sich die Transportmittel ver\u00e4nderten und der Preis f\u00fcr den Transport sank, blieb Gold zwar weiterhin das verk\u00e4uflichste Gut aber es war bald nicht mehr schnell genug um einzelne Handelsgesch\u00e4fte international schnell genug abzuwickeln. Dieses Problem l\u00f6sten die Banken mit einem System der Freigabe und Verrechnung untereinander, sodass den Kunden die Transaktionskosten erspart blieben. Wenn Alice also etwas bei Bob kaufen wollte, wurde das Gold nicht zwischen den Banken transferiert, Bank A buchte den entsprechenden Betrag einfach bei Alice ab und erteilte Bank B Freigabe f\u00fcr die Auszahlung. So k\u00f6nnen Hunderte wenn nicht Tausende Transaktionen stattfinden, bevor es zu einer endg\u00fcltigen Verrechnung kommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Um Gold so schnell zu transportieren, wie die modernen Transportmittel Waren transportieren, wurde es zunehmend in Tresoren gelagert und Finanzinstitute und Privatpersonen handelten lediglich mit Anspr\u00fcchen auf dieses von Banken gehaltene Gold. Mit der Zeit wurde Gold immer weniger bewegt und es wurde nur noch zu einer Verbindlichkeit der Finanzinstitute. Je effizienter dieses System, desto weniger musste das Gold bewegt werden und desto niedriger wurden die entsprechenden Transportkosten. Dies wurde aber zum Preis von st\u00e4rkerer Unsicherheit und schlechterer \u00dcberpr\u00fcfbarkeit des Finanzsystems \u00aberkauft\u00bb. Dies f\u00fchrte letztlich dazu, dass Banken damit begannen, mehr Versprechen auf ihre Goldreserven zu verkaufen, als ihnen zur Verf\u00fcgung standen (Teilreserve-Bankensystem). Da eine physische Goldm\u00fcnze nur eine sehr geringe r\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit aufweist, muss man gerade bei internationalem Handel die zentralisierten Dienste einer Zentralbank in Anspruch nehmen. Je mehr diese Dienste in Anspruch genommen wurden, desto mehr konnten diese Banken ihre Goldverbindlichkeiten aufbl\u00e4hen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-medium-font-size\" style=\"background-color:#fcb90029\">Obwohl Gold zeitlich sehr gut verk\u00e4uflich ist, ist seine r\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit im Vergleich zu Fiat-Geld sehr gering.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Hohe Transportkosten f\u00fchren zu einem erheblichen Wertverlust, wenn das Gut \u00fcber den Raum gehandelt wird. Weiches Geld verliert zwar \u00fcber Zeit ebenfalls seinen Wert. Es darf aber nicht ausser Acht gelassen werden, dass der Wert einer Unze Gold welche durch die Welt versandt wird, aufgrund seiner hohen Transportkosten, ebenfalls einen erheblichen Teil seines Wertes verliert. Zentralbanken, Politiker und Regierungen haben kein Interesse an hartem Geld, welches sich leicht r\u00e4umlich verkaufen l\u00e4sst. Hartes Geld, welches zur Abrechnung physische Banken ben\u00f6tigt, ist immer der Gefahr ausgesetzt, von Regierungen beschlagnahmt oder durch staatliches Fiat-Geld ersetzt zu werden. Dies l\u00e4sst den Schluss zu, dass eine geringe r\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit von Gold und Fiat-Geld kein Mangel, sondern beabsichtigt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der Dollar und in einer gewissen Weise auch der Euro sind die einzigen W\u00e4hrungen mit einer verh\u00e4ltnism\u00e4ssig leichten r\u00e4umlichen Verk\u00e4uflichkeit. Dies erkl\u00e4rt, weshalb die internationale Nachfrage nach dem US-Dollar stetig steigt, w\u00e4hrend beinahe s\u00e4mtlichen anderen W\u00e4hrungen um ihren Werterhalt k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">R\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit von Gold.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die Verk\u00e4uflichkeit von Gold \u00fcber den Raum l\u00e4sst sich am besten \u00fcber die Kosten des Transportes eines Good-Delivery-Goldbarrens \u00fcber den Atlantik berechnen. Die Wahl dieses Barrens ist sinnvoll, weil es sich dabei um die traditionelle Standardberechnungseinheit f\u00fcr den internationalen Handel zwischen Finanzinstituten im Rahmen des Goldstandards handelt. Diese Barren werden auch heute noch als Abrechnungseinheit zwischen Finanzinstituten und Privatpersonen f\u00fcr die Goldabrechnung verwendet. Es handelt sich also um den Goldstandard der Goldbarren. Er wiegt etwa 12,5 kg und hatte 2021 einen Marktwert von ungef\u00e4hr 750\u2019000 US-Dollar. W\u00e4re die Welt noch in einem internationalen Goldstandard, w\u00fcrde wohl in dieser Einheit abgerechnet. Die Tatsache, wie teuer der Transport eines solchen Goldbarrens ist, ist wohl der Grund, weshalb es keinen Goldstandard mehr gibt. Die staatlichen Beschr\u00e4nkungen eines freien Goldverkehrs m\u00f6gen ein Grund f\u00fcr den Erfolg von Fiat-Geld sein. Dies aber als einzigen Grund zu nennen greift wohl zu kurz, denn h\u00e4tte Gold tats\u00e4chlich auch eine hohe r\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit, w\u00fcrde es sich auch ohne staatliche Unterst\u00fctzung als monet\u00e4res Tauschmittel durchsetzen. Als 1919 der erste Weltkrieg zu Ende ging, orderte die Bank of England einen Teil ihrer Goldreserven aus Kanada zur\u00fcck. Als Transportpreis wurde 2 US-Dollar pro 1000 US-Dollar transportiertem Gold festgelegt. Dies bedeutet, dass der Transport von Gold \u00fcber den Atlantik in den letzten Tagen des Goldstandards etwa 0,2% des Transaktionswertes betrug. Doch oft gestaltete sich der Transport um einiges komplizierter und es gingen auch ganze Schiffsladungen verloren. Wie im Fall von 1917, als 3\u2019211 Goldbarren von Liverpool nach USA transportiert werden sollten und das Schiff kurz vor Kanada sank, weil es auf eine Mine aufgelaufen war. In den folgenden sieben Jahren nach dem Vorfall konnten zwar bis auf 25 Barren s\u00e4mtliche Goldreserven wieder geborgen werden. Drei weitere Barren wurden sp\u00e4ter in den 30ern noch geborgen. Die restlichen 22 Goldbarren blieben aber bis heute unauffindbar. Die Kosten f\u00fcr die Bergung der restlichen Barren betrug etwa 3% der Gesamtkosten (128\u2019000 Pfund).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ein Jahrhundert sp\u00e4ter beschloss Deutschland einen grossen Teil seines Goldes aus Paris und den USA zur\u00fcckzuf\u00fchren. Es handelte sich um 54\u2019000 Goldbarren von je 12,5 kg Gewicht. Die Kosten beliefen sich auf etwas 9,1 Mio. US-Dollar. Die Kosten f\u00fcr einen einzelnen dieser Barren \u00fcber den Atlantik belaufen sich auf etwa 3\u2019000 US-Dollar. Dies w\u00e4re bei einem aktuellen Preis von ca. 750\u2019000 US-Dollar etwa 0,5% seines Wertes, w\u00fcrde etwas zwei bis drei Tage dauern und w\u00fcrde keine Pr\u00fcfung des Goldgehaltes (einschmelzen und neu giessen) mit einschliessen. Diese drei Messdaten lassen schlussfolgern, dass der Transport von einer bedeutenden Menge Gold zwischen 0,05 und 0,5% kostet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Da nur Zentralbanken in der Lage waren, solche internationalen Gesch\u00e4fte abzuwickeln, \u00fcbernahmen Fiat und die politischen Dekrete dieser Finanzinstitute die Rolle des Geldes. Als direkte Folge des zentralisierten Systems internationaler Geldtransporte erlangten Regierungen und Zentralbanken eine noch nie dagewesene Macht zur Gestaltung der Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">R\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit von Fiat<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Fiat-Transaktionen erfordern nur wenige physische Transporte, da sie inzwischen gr\u00f6sstenteils aus Kreditverpflichtungen , also aus immateriellen Kassenbuch-Eintr\u00e4gen in Bilanzen bestehen. Der Anteil an Bargeldtransaktionen, wo sich Fiat-Geld also physisch bewegt wird immer kleiner und wird bald schon komplett verschwinden. Corona hat sogar traditionelle Bargeld-L\u00e4nder wie die Schweiz oder Deutschland leider zum Umdenken gebracht. Inzwischen werde ich schon schr\u00e4g angeschaut, wenn ich die Fahne des Bargeldverkehrs hochhalte. Ist das Bargeld erst einmal weg, ist es auch vorbei mit unserer Privatsph\u00e4re &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Wenn ich als Privatperson eine internationale Zahlung t\u00e4tigen will, muss ich diese \u00fcber das SWIFT-System t\u00e4tigen und werde finanziell \u00fcber den gesamten Prozess durchleuchtet und ausspioniert. Da es sich um ein Nachrichten\u00fcbermittlings-System handelt, werden also auch lediglich Informationen (private Daten) ausgetauscht. Geld fliesst dabei keines. Dabei fallen bei \u00abTransaktionen\u00bb&nbsp;\u00fcber den Atlantik Geb\u00fchren von zwischen 10 bis 50 Dollar an und der gesamte Prozess dauert zwischen 2 bis 5 Arbeitstage, bis der Empf\u00e4nger sein Geld erh\u00e4lt. Die endg\u00fcltige Abrechnung zwischen den beteiligten Banken kann noch erheblich l\u00e4nger dauern, da diese von den jeweiligen Beziehungen unter den jeweiligen Banken abh\u00e4ngt. Antonopolus beschreibt auf Twitter einen Fall, wo er in Deutschland f\u00fcr einen Vortrag bezahlt werden sollte und Wochen auf die finale Transaktion warten musste, weil seine Bank kein Vertrauen in die Deutsche Bundesbank hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Bei Fiat-Zahlungen mit Kreditkarte sind noch mehr zwischengeschaltete Stellen beteiligt. W\u00e4hrend die eigentliche Zahlung innert Sekunden abgewickelt werden kann und die Intermedi\u00e4re dabei eine Geb\u00fchr zwischen 1 bis 3% des Nennwertes der Transaktion einstreichen, kann die endg\u00fcltige Abrechnung Monate in Anspruch nehmen. Dies bedeutet, dass die Endabrechnung in Fiat nicht unbedingt schneller sein muss als der Versand von physischem Gold. Die Transaktion von Fiat ist aber erheblich billiger, da es sich letztlich nur um die \u00dcbermittlung elektronischer Daten handelt. Da sich Zahlungen im Verlauf des Goldstandards vermehrt in Form von Krediten und nicht mehr als Bargeldabrechnung abwickeln liessen, wurden die Zahlungskan\u00e4le der Zentralbanken (SWIFT) immer wichtiger als Teil der monet\u00e4ren Infrastruktur. Das diese Finanzinstitute kein Interesse daran hatten, den Goldstandard aufrecht zu erhalten, scheint im Nachhinein nur naheliegend, da es auch die F\u00e4higkeit f\u00fcr die Zukunft zu sparen kompromitierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-medium-font-size\" style=\"background-color:#fcb90029\">Die Technologie des Fiat-Geldes ist f\u00fcr Regierungen und Banken von grossem Nutzen. Aber es war die r\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit des Fiat-Geldes, welche es ihnen erm\u00f6glichte, es f\u00fcr ihre eigenen Zwecke auszunutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">R\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit ist der Schl\u00fcssel zum Verst\u00e4ndnis der Entwicklung und des \u00dcberlebens des Fiat-Geldsystems.  Und es ist die r\u00e4umliche Verk\u00e4uflichkeit, seine politische Unabh\u00e4ngigkeit und seine wertspeichernde zeitliche Verk\u00e4uflichkeit, welche Bitcoin in Konkurrenz zu Gold und dem Fiat-Geldsystem treten l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Profitabilit\u00e4t der Banken.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Eine weitere Killeranwendung des Fiat-Systems ist die Erm\u00f6glichung des Teilreserve-Bankensystems. Das heisst, die F\u00e4higkeit, Einlagen auf Abruf bereit zu halten, ohne \u00fcber die entsprechenden Barreserven zu verf\u00fcgen. Das Fiat-System erm\u00e4chtigt Banken und politisch legitimierte Finanzinstitute dazu, Kredite und Einlagen an Kunden zu vergeben, welche deren Bargeld- oder Goldreserven um ein vielfaches \u00fcbersteigen. Dieses System ist sowohl f\u00fcr Regierungen als auch f\u00fcr Banken unglaublich profitabel, bei praktisch null Risiko, da sie stets davon ausgehen d\u00fcrfen, von der Zentralbank und damit vom Steuerzahler gerettet zu werden, da Zentralbanken jederzeit die Gelddruckmaschine anwerfen k\u00f6nnen. Banken k\u00f6nnen sehr einfach mit diesem Teilreservesystem wirtschaften, so lange die kritische Masse an Kunden nicht erreicht wird, welche ihr Geld nicht von deren Konten abheben will. Grunds\u00e4tzlich kann man aber davon ausgehen, dass s\u00e4mtliche Banken auf dieser Welt sofort pleite gehen w\u00fcrden, sollten sich morgen alle Kunden entscheiden, sich ihre Guthaben physisch auszahlen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Pr\u00e4sident Woodrow Wilson unterzeichnete 1913 den \u00abFederal Reserve Act\u00bb als Folge der Finanzkrise 1907, wo Finanzinstitute aufgrund ihrer Teilreserve in eine Liquidit\u00e4tskrise st\u00fcrzten. In diesem Vertrag wurde festgelegt, dass es mit der FED einen Kreditgeber der letzten Instanz braucht, um von Insolvenz bedrohten Banken aus dem Schlamassel zu helfen und so k\u00fcnftige Finanzkrisen zu verhindern oder zumindest abzufedern. Folgende zwei Gr\u00fcnde wurde von den Bef\u00fcrwortern f\u00fcr die Einrichtung von Zentralbanken ins Feld gef\u00fchrt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"has-medium-font-size\">\n<li>Schutz des Bankensystems vor Bankenst\u00fcrmungen oder Finanzkrisen.<\/li>\n\n\n\n<li>Stabilisierung des Wertes des US-Dollars<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Das sich diese beiden Gr\u00fcnde im direkten Widerspruch befanden viel damals nur wenigen \u00d6konomen wie beispielsweise Friedrich Hayek auf. Das Ziel, den Wert von Bargeld zu sch\u00fctzen, geriet zwangsl\u00e4ufig in Konflikt mit dem Ziel, Banken vor einem Bankensturm zu sch\u00fctzen, wobei Zentralbanken fast immer das Finanzsystem auf Kosten des Wertes der W\u00e4hrung beg\u00fcnstigt haben. Der Fiat-Standard und die Tatsache, einen Kreditgeber der letzten Instanz zu haben, waren ein grosser Segen f\u00fcr das globale Bankensystem und mit dem \u00abFederal Reserve Act\u00bb erhielten Banken eine Lizenz zur Geldsch\u00f6pfung aus dem Nichts, mit einem Schutz, welcher sie vor allen Folgen sch\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ist das Teilreserve-Bankwesen f\u00fcr eine wachsende Wirtschaft notwenig?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Nun, w\u00fcrde man den Keynesianern Glauben schenken, ist das Teilreserve-Bankenwesen f\u00fcr eine gesunde und wachsende Wirtschaft unerl\u00e4sslich. Denn je mehr Kredite diese vergeben, desto mehr Fiat-Geld wird gesch\u00f6pft, mit welchem mehr Projekte unterst\u00fctzt und die Arbeitslosigkeit bek\u00e4mpft werden kann. Das Problem mit dieser Logik ist, das gleiche wie bei allen inflationistischen Argumenten: Geld und Kredit sind an sich keine produktiven G\u00fcter. Sie stellen lediglich Quittungen dar, um damit produktive G\u00fcter zu erwerben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-medium-font-size\" style=\"background-color:#fcb90029\">Die Erh\u00f6hung von Geld- oder Kreditangebot erh\u00f6ht nicht das Produktionsangebot einer Volkswirtschaft ebenso wenig, wie die Erh\u00f6hung von Eintrittskarten f\u00fcr ein Fussballspiel nicht die Kapazit\u00e4t des Fussballstadions erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">So etwas wie einen Mangel an Geld oder Krediten kann es nicht geben. Die Nachfrage an Geld ist immer h\u00f6her, als das Angebot, weil die Menschen immer mehr begehren, als sie produzieren, weil Begehren immer einfacher ist als das Produzieren aber die Sch\u00f6pfung von Geld, um diese W\u00fcnsche zu befriedigen tr\u00e4gt nichts zu deren Produktion bei. Das Teilreserve-Bankensystem ist eine Form der zentralen Planung, welche die Gesellschaft insgesamt verarmen l\u00e4sst, aber Banken und politisch verbundene Personen bereichert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kann das Teilreserve-Bankenwesen in einem freien Markt \u00fcberleben?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die kurze Antwort auf diese Frage lautet: NEIN. Das Teilreserve-Bankenwesen wird f\u00fcr das Funktionieren einer Volkswirtschaft nicht ben\u00f6tigt, obwohl es weltweit weit verbreitet ist. Aber weshalb macht es den Anschein, dass dieses System so erfolgreich scheint. Hier muss die Rolle der Zentralbank als Instanz des letzten Kreditgebers durchleuchtet werden. In einem freien Markt ohne Kreditgeber der letzten Instanz k\u00f6nnte eine Bank nicht gleichzeitig Kredite mit den Einlagen seiner Kunden vergeben. Denn w\u00fcrde der Einleger sein gesamtes Geld einfordern, w\u00e4hrend der Kreditnehmer Teile dieser Einlagen in Form von Krediten h\u00e4lt, h\u00e4tte die Bank ein Problem. Da Banken aber nicht nur einen Kreditnehmer oder Einleger sondern viele davon hat, wird das Problem auch immer gr\u00f6sser, je mehr Kredite sie vergibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Dieses Problem kann auf verschiedene Arten abgeschw\u00e4cht werden. Zum einen kann die Bank Abhebungen nach dem Windhundprinzip abarbeiten, bis sie kein Geld mehr hat. Oder sie kann das Problem auf ihre Kunden umverteilen, indem sie einen prozentualen Abschlag von jedem Kundenguthaben jedes Einlegers vornimmt, bis die Gesamtreserven der Bank der Summer der neu angepassten Guthaben entspricht. In beiden F\u00e4llen geht die Bank ins Vollreservebanking \u00fcber und alle Kunden k\u00f6nnten ihr Guthaben gleichzeitig abheben. Beiden Verfahren h\u00e4tten den Konkurs der Bank zur Folge. Obwohl beide Optionen sowohl f\u00fcr die Bank als auch f\u00fcr die Einleger verh\u00e4ngnisvoll w\u00e4re, w\u00e4re es immer noch die ges\u00fcndeste Form mit diesem Problem umzugehen und es h\u00e4tte f\u00fcr beide Parteien einen heilenden Lerneffekt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die alternative Option, welche im letzten Jahrhundert eingef\u00fchrt wurde, ist die Schaffung einer staatlich beauftragten Zentralbank, die der in Schwierigkeiten geratenen Bank \u00abLiquidit\u00e4t bereitstellt\u00bb, damit sie ihren Verpflichtungen gegen\u00fcber den Einlegern nachkommen kann. Da die Zentralbank nun das Monopol auf die Ausgabe von Geld hat, kann sie die Verpflichtungen der Bank effektiv monetisieren und das Risiko der r\u00fccksichtslosen Handlungen der Bank auf alle Inhaber der Landesw\u00e4hrung abw\u00e4lzen, nicht nur auf die Einleger der Bank. Banken mit vollst\u00e4ndigen Reserven werden im Vergleich unrentabel, da sie die Last eines verantwortungsvollen Risikomanagements tragen, was ihre Profitabilit\u00e4t im Vergleich zu ihren Gegenspielern mit funktionierenden Reserven einschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Teilreserve-Schattenbankwesen.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Das Banken ihr exorbitantes Privileg des staatlichen Schutzes vor dem Scheitern nicht missbrauchen w\u00fcrden, ist undenkbar. Nat\u00fcrlich w\u00fcrden sie auf der Suche nach Gewinnen bis an Grenzen gehen, wohl wissend, dass ein staatlich unterst\u00fctzter Kreditgeber der letzten Instanz bereit ist, sie zu retten. Wer das nicht sehen will, verschliesst die Augen vor der menschlichen Natur und der Art und Weise, wie Menschen auf grundlegende Anreize reagieren. Das Schattenbankenwesen ist das schmutzige, kleine Geheimnis, welches der Bankensektor nutzt, um Finanzvorschriften zu umgehen. Wobei in letzter Instanz immer und ausnahmslos die FED erreicht, was sie will, da bei ihr die F\u00e4den zusammenlaufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Zum Schattenbankwesen geh\u00f6ren Investmentbanken, Hypothekengesellschaften, Geldmarktfonds, M\u00e4rkte f\u00fcr R\u00fcckkaufsvereinbarungen, foderungsbesicherte Wertpapiere, Verbriefungsvehikel und weitere, obskure Finanzinstrumente. Politiker und die FED haben mit dem Begriff \u00abtoo big to fail\u00bb die Idee der Systemrelevanz ins Leben gerufen, unter dessen Vorwand sie immer wieder Finanzinstitute retteten, welche ein zu riskantes Verhalten an den Tag legten. Stets wird der Gesellschaft vorgegaukelt, dass diese Firmen zu gross und systemrelevant und zu eng mit der Wirtschaft verflochten seien, als dass man sie f\u00fcr ihr r\u00fccksichtsloses Verhalten fallen lassen k\u00f6nnte. Die letzten grossen F\u00e4lle sorgten 2009 f\u00fcr eine weltweite Finanz- und Immobilienkrise und selbst der Schweizer Steuerzahler musste tief in die Taschen greifen, um den sogenannt systemrelevanten Bankensektor zu retten. Dass dabei niemand ausser die Bev\u00f6lkerung Verantwortung \u00fcbernehmen musste, zeigt, dass diese Finanzinstitute kaum Lehren daraus gezogen hatten und weitermachten, wie gehabt. Anders sind solche beinahe Pleiten wie j\u00fcngst bei der CS nicht zu deuten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die Botschaft all dieser Institute ist immer, wir wurden dazu ermutigt, zu gross zum Scheitern zu werden, deshalb sind wir \u00fcberm\u00e4ssige Risiken eingegangen. Da bei solchen Rettungsaktionen auch stets die Verm\u00f6genspreise zerfallen, passen die Zentralbanken jeweils die Leitzinsen nach unten an. Was in den vergangenen Jahren sogar bis zu einem negativen Leitzins f\u00fchrte. Diese politisch motivierten Manipulationen der Geldpolitik erm\u00f6glicht es grossen Unternehmen, zu g\u00fcnstigen Konditionen Kredite aufzunehmen, um sich zu retten. Immer wieder wiederholen die FED und die restlichen Zentralbanken dieses Muster, um mit diesen Aktionen gut vernetzte Insider vor den Folgen ihres unbesonnenen und unverantwortlichen Handelns zu sch\u00fctzen.  Investoren und Gl\u00e4ubiger haben so die M\u00f6glichkeit, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren. Seit 1990 flossen von Einzelpersonen und Gruppen welche mit dem Finanzsektor verbunden waren bis zu zwei Milliarden Dollar in die Wahlkassen der jeweiligen Kandidaten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Wer nun denkt, dass das Teilreserve-Bankenwesen in Bezug auf Bankreserven kompliziert w\u00e4re, so ist das nichts im Vergleich zu der Komplexit\u00e4t, die mit der Durchf\u00fchrung des Teilreserve-Bankwesens f\u00fcr s\u00e4mtliche finanziellen Verm\u00f6genswerte und Instrumente des Schattenfinanzsystems verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-luminous-vivid-amber-background-color has-background has-medium-font-size\">Die deutsche \u00dcbersetzung und Quelle f\u00fcr diese Blog-Reihe des <strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/aprycot.media\/shop\/der-fiat-standard\/\" target=\"_blank\">\u00abfiat-standard\u00bb findest du bei Aprycot Media<\/a><\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong><a rel=\"noreferrer noopener\" 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