Satoshis stacken mit Relai und Pocket

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Oft, wenn ich Bekannten dazu rate, in Bitcoin einzusteigen, erhalte ich die Antwort, dass sie sich das nicht leisten können. Zum einen, weil Bitcoin so teuer wäre und zum anderen, weil der Hype ja bereits vorbei sei, ausserdem sei Bitcoin pure Spekulation und die hohe Volatilität würde sie ebenfalls davon abschrecken, in Bitcoin zu investieren.

Neben all diesen Einwänden und Bedenken, ist Bitcoin und sein ganzes Ökosystem noch weit vom Mainstream entfernt und so ist es nicht verwunderlich, dass sich die Mehrheit noch davon abschrecken lässt, sich gründlich mit Bitcoin auseinanderzusetzen. Doch seit nun Firmen wie Tesla in diesen Markt eingetreten sind, wurde auch mein Umfeld wieder empfänglicher. So gelingt es mir vermehrt zu erläutern, dass man zum sparen nicht gleich einen Bitcoin kaufen muss, sondern dass der Bitcoin in mehrere kleinere Einheiten gegliedert sei und dass die kleinste Einheit mit Satoshi bezeichnet würde. Ein Bitcoin bestehe aus Hundertmillionen Satoshis und wenn man sich gerade mal 0,001 Bitcoin kaufen würde, wäre man bereits Satoshi-Millionär (Aktueller Kurs: CHF 56.–). Wenn dann diese erste Hürde genommen ist, stellen sich Fragen wie: «Wann ist der richtige Zeitpunkt um sich ein paar BITpARTIKEL zu beschaffen? Lohnt es sich denn überhaupt, für kleine Beträge einzukaufen, bei den Transaktionsgebühren? Ist das alles nicht zu kompliziert für mich? Ist es nicht zu spät für einen Einstieg?»

Satoshis stacken (stapeln)

Grundsätzlich ist es nie «zu spät» und der richtige Zeitpunkt für einen Einstieg ist immer jetzt oder nie! Selbstverständlich wären wir alle gerne vor vier, sechs oder zehn Jahren eingestiegen aber wir können nun mal alle nicht am Rad drehen und so bleibt uns nur nach vorne zu schauen. Glaubt man nämlich grundsätzlich ans Konzept Bitcoin, ist davon auszugehen, dass die Rallye erst begonnen hat. Wie so oft handelt es sich auch hier um Angebot und Nachfrage. Je höher die Nachfrage, desto knapper das Gut.
Die ersten elf Jahre haben gezeigt, dass Bitcoin im Schnitt und pro Jahr alle Märkte um rund 20% outperformed hat und dies trotz seiner hohen Volatilität. Wenn ihr euch also von heute an regelmässig etwas in Bitcoin ansparen wollt, heisst das Zauberwort «Dollar cost average». Das heisst ihr investiert täglich, wöchentlich oder monatlich etwas FIAT-Geld in Bitcoin. Nicht alles aufs Mal sondern schön verteilt. So wird letztlich die Volatilität ausgeglichen und übers Jahr gesehen hatte diese Strategie noch meistens einen schönen «Zins» eingespielt. Selbstverständlich solltet ihr auch hier nur so viel investieren, wie ihr über einen längeren Zeitraum liegen lassen könnt und normalerweise nimmt die Risikobereitschaft mit dem Alter ab. ü50er brauchen das Geld früher, als jene in den 30ern.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie soll das gehen, das ist doch alles viel zu kompliziert? Nun, inzwischen erschienen in der Schweiz zwei Dienste, welche euch das BITpARTIKEL-Sparen erleichtern, relativ sicher sind und das Sparguthaben direkt in eure Wallet spülen. Zwei davon stelle ich hier gerne einmal vor.

Easy Bitcoin investing mit Relai.ch

Spare mit dem Referal-Code 0,5% Transaktionsgebühren.

Einfachheit hat bei Relai Konzept. Das App-Design verzichtet konsequent auf Schnickschnack und sie ist exakt auf eine Kernfunktion angelegt, Bitcoin zu kaufen. Wer hier Altcoins sucht, muss sich bei anderen Diensten umsehen. Der Einkauf geht schnell, einfach und unkompliziert und das erst noch ohne KYC (know your customer) oder deutsch Registrierung. Dies funktioniert, weil Banken gezwungen sind, ihre Kunden zu kennen und die Nutzer geben ihrer Bank, zwecks Kauf von Bitcoin, einen LSV-Auftrag. Die Informationen, welche du aus der Relai-App in den Zahlungs-Auftrag überträgst, reichen der App aus. Es werden also keine weitere Daten von dir gesammelt und installiert ist die App in wenigen Augenblicken. Du kannst dich für Einzelaufträge oder für wöchentlich, monatlich wiederkehrende Käufe entscheiden. Relai schlägt dir Tranchen von CHF 20, 50 oder 100 vor. Es steht dir aber auch frei selber einen Betrag zu wählen. Als Währung stehen EUR oder CHF zur Auswahl und zum Zeitpunkt dieses Artikels ist die App einzig auf Schweizer Kunden ausgelegt, doch die Gründer planen demnächst europaweit zu launchen.
Nutzer der App haben die volle Kontrolle, da nur sie den Backup-Seedphrase kennen und die Satoshis direkt vom Dienstleister in die App überwiesen werden. Diese können in der App gespeichert oder weiter in die eigene Wallet transferiert werden. Auch dabei unterstützt dich die App.
Hohe Gebühren: Leider ist Relai für Kleinbeträge nicht ideal, da die 3% Gebühren für den Dienst relativ happig sind. Wenn du aber deinem Auftrag einen Referal-Code (siehe Screenshot) hinterlegst, sinken die Gebühren auf 2,5%. Link zur RelaiApp

Sparen mit Pocketbitcoin.com

Mit Pocket landen die Satoshis direkt in deiner Hardware-Wallet.

Einleitend sei hier erwähnt, dass sich «pocketbitcoin.com» aktuell noch in der Betaphase befindet. Man kann sich in dieses Beta-Programm einladen lassen. Ich habe mein Interesse vor einigen Tagen bekundet. Da ich bis heute keine Antwort erhalten habe, beschreibe ich an dieser Stelle welchen Service der Dienstleister in Aussicht stellt, werde aber einen entsprechenden Testbericht nachreichen, sobald ich den Prozess selber durchgespielt habe.

Im Grundsatz bietet «pocketbitcoin.com» einen ähnlichen Service wie bereits bei Relai beschrieben, mit dem entscheidenden Unterschied, dass du hier die Bitcoin-Käufe direkt auf deine Hardware-Wallet einchecken lässt. Erwähnenswert ist hier die Anbindung zur BitBox02, ebenfalls ein Schweizer Produkt, wie die beiden hier beschriebenen Services auch. Das heisst «the man in the middle» bleibt hier komplett aussen vor und du benötigst auch keine Wallet-App des Dienstleisters um deine Satoshis zu stacken.
Der Preis für die Zusätzliche Sicherheit deiner Bestände ist, dass du dich schon ein wenig mit Hardware-Wallets auseinandergesetzt haben solltest. Hier verspricht Pocket den Kunden Unterstützung zu bieten.

Ein weiterer, nicht unerheblicher, Vorteil sind die 1,5% Gebühren, welche der Dienstleister für seinen Service verlangt und da sollen dann auch bereits die Transaction-Fees der Blockchain mit eingerechnet sein. Sollte Pocket dieses Versprechen einhalten können, wäre das gerade mal die Hälfte der Gebühren, welche bei Relai abgezogen werden.

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